Mein Einstieg in die Videoproduktion mit einem Imagevideo

Da sich bei mir beruflich einiges getan hat in den letzten Wochen, bin ich bisher nicht mehr dazu gekommen Beiträge zu veröffentlichen. Schon lange beschäftigt mich das Thema Stockvideos. Bis vor kurzem habe ich mit meiner Canon EOS 5D Mark II nur ein paar Testaufnahmen im Videomodus gemacht.

Ein Zufall half mir dabei, mich intensiver mit dem Thema Video und Videobearbeitung zu beschäftigen.  Ein Bekannter benötigte ein neues Imagevideo und kam mit seinem Anliegen auf mich zu.

Obwohl ich wußte, daß dies mit viel Arbeit verbunden ist, habe ich mich sehr gefreut nun endlich ein konkretes Video zu erstellen. So mußte ich mich nun endlich etwas intensiver mit der Materie auseinandersetzen.

Ein Buch als Unterstützung

Da ich bisher ja keine Erfahrung mit dem Filmen hatte, machte ich mich auf die Suche nach einem Buch. Robert Kneschke, ein sehr bekannter deutscher Stockfotograf, hat mich auf das Buch HD-Filmen mit der Spiegelreflex aufmerksam gemacht und so habe ich es mir gleich besorgt.

Es gab mir einen schnellen Grobüberblick, was wichtig ist für das Filmen mit Spiegelreflexkameras.

Die Auswahl einer vernünftigen Videobearbeitungs Software

Als nächstes stöberte ich in verschiedenen Computerzeitschriften, um Tests von Videoprogrammen zu finden. Zwei Programme wählte ich hier aus und testete diese vor dem Kauf mit entsprechenden Demoversionen. So testete ich einmal das Sonyprodukt Movie Studio 11 HD Platinum sowie das Produkt von Adobe Premiere Elements 10.

Dabei entschied ich mich bewußt für die jeweiligen Einsteigerversionen, da ich nicht gleich 588 Euro (Sony) bzw. 900 Euro (Adobe) für die jeweiligen Profiversionen von  Adobe Premiere Pro CS 5.5 bzw. Sony Vegas Pro 10 ausgeben wollte.

Was mir gleich auffiel war der unterschiedliche Platzbedarf der Programme. Adobe Premiere Elements 10 belegte über 4 GB und Sony Movie Studio 11 HD Platinum um die 400 MB. Als Testrechner kam mein alter Zweitcomputer zum Einsatz. Das ist ein 3Ghz PC mit 4 GB Hauptspeicher.

Das Adobe Programm war sehr sehr träge und mit diesem PC nicht einsetzbar. Alles dauerte sehr lange und selbst MiniDV Videos, konnte ich in der Vorschau nicht ruckelfrei abspielen.

Ganz anders sah die Sache bei dem Sony Produkt aus. Hier war alles wesentlich flüssiger und schneller. Ich konnte damit wirklich gut arbeiten, obwohl der Rechner schon 5 Jahre alt ist.  Der Einstieg in das Sony Programm ist zwar etwas schwerer, da es von der Oberfläche identisch zur Profiversion ist und daher mehr Einarbeitungszeit benötigt.

So kaufte ich mir das Sony Movie Studio 11 HD Platinum und bin damit sehr zufrieden.

Meine Aufgabe

In dem Imagevideo sollte eine Naturheilpraxis kurz vorgestellt werden. Es gab bereits ein Video, das eine Anregung für das neue Video darstellte, aber die Bild- u. Tonqualität war nicht überzeugend. Hier wollte ich auf alle Fälle ein besseres Ergebnis erreichen.

Da ich selbst neben meiner  Canon EOS 5D Mark II auch eine ältere MiniDV Videokamera habe, war ich mir sicher, die Bildqualität deutlich steigern zu können.

Mein erstes Drehbuch

Um zu wissen, was eigentlich gefilmt werden soll, habe ich ein Drehbuch erstellt und die jeweiligen Szenen kurz beschrieben. Zusätzlich habe ich noch vermerkt, welcher Text gesprochen werden könnte. Das Ganze habe ich mit dem Heilpraktiker abgestimmt, denn der ist ja der Fachmann zum Thema.

Nach 2 Treffen war das Drehbuch fertig und wir vereinbarten einen Drehtermin. Bei diesem Termin waren 3 Darsteller notwendig. Einmal der Inhaber, dann eine der Sprechstundenhilfen und ein potentieller Patient. Ich rechnete mit ca. 2 Stunden Drehzeit, doch wurden daraus schnell 4 und ich wir mußten noch einen Termin vereinbaren, da wir nicht alle Szenen drehen konnten.

Zusätzlich zu den 2 Drehterminen, machte ich noch ein paar Produktfotos für den Heilpraktiker, da er seine eigene Produktlinie hat und diese auch im Video zeigen wollte.

Der Zeitbedarf des Drehs war damit wesentlich länger als gedacht und zeigte mir eindrucksvoll den Unterschied zwischen einem Fotoshootung und einem Video Dreh.

Mein Equipment Vorort

Gefilmt wurde ausschließlich mit Stativ, andernfalls sind alle Aufnahmen verwackelt und das sieht wirklich nicht professionell aus. Mit dabei hatte ich auch eine Dauerlichtquelle von Elinchrom, die ich allerdings so wenig wie möglich benutzte, da sie eine Lichttemperatur von 3.000 Kelvin hat und nicht der des normalen Tageslichts entspricht.

Ich habe dabei, soweit es ging, meine lichtstärkeren Objektive benutzt, da ich mit dem vorhandenen Tageslicht auskommen wollte. Mit dabei waren das Canon EF 50mm/ 1,4/ USM, Canon EF 17-40mm/1:4,0 L USM und mein Canon EF 70-200mm 1:2,8L IS II USM.

Daneben hatte ich, wie bereits erwähnt ein Videostativ und ein externes Sennheiser MKE 400 Richtrohrmikrofon, um bessere Tonqualität zu erreichen als mit dem built-in Mikrofon.

Das 50 mm benutze ich für Detailaufnahmen, das 17-40 für Schwenks in den Innenräumen und das 70-200 für Zoom in bzw. Zoom out. Bei einigen Aufnahmen vergaß ich den Bildstabilisator beim 70-200er auszuschalten und hatte dadurch deutlich hörbare Geräusche auf der Aufnahme.

Die Bild- u. Tonqualität

Die Bildqualität der produzierten Videos war grundsätzlich sehr überzeugend. Was mir weniger gefallen hat ist der sog. Jelly Effekt. Bedingt durch das zeilenweise auslesen des CMOS Chips, verbiegen sich Objekte, die sich bewegen. Das hat man auch bei horizontalen Schwenks.  Ich versuchte das zu reduzieren, in dem ich die Schwenks sehr langsam machte und im Video dann schneller abspielte.

Das geht nur dann, wenn man keine sich bewegenden Objekte oder Menschen filmt. Andernfalls sehen die Bewegungen unnatürlich schnell aus.

Von der Tonqualität war ich enttäuscht, da hier deutliches Rauschen vorhanden war, trotz des Einsatzes eines externen Richtmikrofons.

D.h. den Originalton konnte ich nicht verwenden. Das war bei den meisten Aufnahmen nicht schlimm, da hier sowieso Text eingesprochen werdne sollte,  allerdings für die letzte Einstellung mußte wirklich lippensynchron nachvertont werden, was mehrere Anläufe benötigte und fast perfekt klappte.

Wenn ich wieder einen Dreh machen werde und Originalton benötige, dann werde ich mir eine sog. Mikrofonangel besorgen, damit ich so nah wie möglich an der Tonquelle bin und damit hörbares Rauschen vermeiden kann.

Die Bearbeitung der Rohvideos

Da die Software für mich neu war, mußte ich mich erst ein wenig einarbeiten und so dauerte das natürlich sehr lange, aber es ging mit jeder Stunde besser. Ich bin bestimmt noch weit von einem Profi entfernt, aber ich habe viel bei der Erstellung meines ersten Videos gelernt.

Zuerst habe ich die Videoschnipsel ausgewählt und in die Software eingefügt. Das schwierigste war der Schnitt. D.h. die Szenen so zusammenzustellen, daß es nicht langweilig und gleichzeitig natürlich wirkt. Als das endlich passte, machte ich mich auf die Suche nach passender Hintergrundmusik.

Das bisherige Video des Heilpraktikers hatte ein klassisches Stück als Hintergrundmusik. Das war mir zu konservativ und auch die Tonqualität war nicht überragend. Ich erinnerte mich, daß Istockphoto (eine meiner Bildagenturen) auch Musik anbot und so suchte ich gleich dort nach einem passenden Stück.

Ich hatte Glück und fand schnell 4 gute Stücke, wobei ich dann final eines davon auswählte, kaufte und in das Video einfügte.

Das Nachvertonen

Ganz zum Schluß machte ich mich mit meinem Bekannten an die Nachvertonung. Solange der gesprochene Text nicht lippensynchron sein mußte, war es eigentlich relativ einfach.

Ich benutzte dafür ein einfaches Headset mit Mikrofon. In der Schlußszene mußte der Ton aber synchron sein und da benötigten wir einige Anläufe, bis es klappte. Das Finalergebnis ist nicht ganz perfekt, aber es war akzeptabel.

Mein Fazit

Als Fazit kann ich sagen, daß es, obowhl es viel Arbeit war doch auch Spaß gemacht hat. Trotzdem würde ich bei einem nächsten Projekt folgende Dinge anders machen:

  1. Mehr Zeit für den Dreh einplanen.
  2. Mit 2 Kameras drehen, damit sind einfache Sprünge zwischen den Szenen möglich, die das Video noch interessanter machen.
  3. Wenn Originalton notwendig ist, eine Mikrofonangel verwenden.

Das Resultat

Hier könnte Ihr nun mein Werk begutachten. Ich werde bestimmt keinen Preis dafür gewinnen, aber ich bin damit zufrieden, da es mein erstes Video ist. In jedem Fall ist es eine deutliche Verbesserung gegenüber dem alten Video.

Was haltet Ihr davon?

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Meine Erfahrungen, Einnahmen und Umsätze im 2. Jahr Microstock Fotografie

Meine Einnahmen im 2. Jahr Microstock Fotografie

Im Oktober 2010 habe ich meine Umsätze für mein 1. Microstock Jahr, bei den 4 wichtigsten Microstock Agenturen

offengelegt und darauf viel Resonanz erhalten. In meinem 2. Jahr Microstock Fotografie hat sich wieder viel getan und gerne teile ich meine Erfahrungen und Zahlen mit Euch.

Ich hatte geplant, im 2. Microstock Jahr wesentlich mehr Bilder hochzuladen als im 1. Jahr. Schnell hatte ich aber dann  gemerkt, daß dies, solange ich das Ganze nur nebenbei betreibe, kaum realistisch ist. So habe ich zumindest versucht, meine Abläufe so weit wie möglich zu optimieren, um die Zeit die ich hatte, so effizient wie möglich zu nutzen. Darüberhinaus habe ich mich sehr bemüht, die Bildqualität zu steigern.

Verschlagwortung und Bild Upload

Ich wechselte von der englischen Verschlagwortung in eine zweisprachige (englisch/deutsch).  Dazu programmierte ich mir ein PHP Script, das mir die deutschsprachige Verschlagwortung ins das Englische übersetzt. Dies half mir  etwas Zeit einzusparen. Für die Verschlagwortung selbst benutzte ich Adobe Lightroom, mit dem ich auch meinen Bildbestand verwalte.

Zusätzlich programmierte ich mir eine PHP Scriptsammlung, mit der ich die Bilder nur einmal auf meinen WWW Server kopieren muß und per Knopfdruck diese Bilder an die meisten meiner Bildagenturen übertrage. Dadurch konnte ich diesen Prozess sehr beschleunigen. Leider unterstützt Istockphoto nicht den FTP-Upload, so daß ich hier immer noch manuell den Upload durchführen muss.

Zusätzlich hat sich die Qualität meiner Verschlagwortung, so denke ich zumindest, durchaus verbessert. Was mir hier sehr geholfen hat, war das Buch des von mir sehr geschätzten Autors Robert Kneschke, der in seinem Buch “Stockfotografie – Geld verdienen mit eigenen Fotos”, alles zum Thema Stockfotografie zusammengefasst hat. Ich habe schon einige Bücher zum Thema gelesen, aber das ist mit deutlichem Abstand das beste Buch. Ich kann es ungeingeschränkt jedem Stockfotografen empfehlen.

Neues Studioequipment

Auch im 2. Jahr Microstock, hat sich mein Studioequipment verändert. Es kamen 2 neue Elinchrom Blitze mit 600 Ws Leistung dazu, sowie zusätzliche Softboxen, auch Striplights genannt, große Reflektoren  mit verschiedenen Bezügen, sowie verschiedene Wabenfilter. In einem meiner nächsten Beiträge werde ich mein aktuelles Studio kurz vorführen, da sich hier in erade in den letzten Wochen sehr viel getan hat.

Ziele, Umsatzzahlen u. Meilensteine des zweiten Jahres in der Microstock Fotografie (April 2010 – März 2011)

Bildbestand

Vergleich Bildbestand 1. Jahr u. 2. Jahr Microstock Fotografie
Agenturen
Bildbestand
März 2010
Bildbestand
März 2011
Steigerung
in %
Fotolia 964 Bilder 1.597 Bilder 165 %
Shutterstock 911 Bilder 1.494 Bilder 163 %
Istockphoto 299 Bilder 537 Bilder 179 %
Dreamstime 904 Bilder 1.404 Bilder 155 %
Gesamt 3.078 Bilder 5.032 Bilder 163 %

Wie Ihr seht, habe ich gerade im 1. Jahr relativ viele Bilder hochgeladen, allerdings waren darunter bestimmt 300-400 Bilder aus meinem Bildarchiv und somit keine richtigen Stockfotos. Bereits 2009 habe ich aber begonnen gezielt Stockfotos zu produzieren und führte das 2010 entsprechend weiter. Dadurch sank aber auch die Anzahl meiner Uploads im Vergleich zum 1. Jahr etwas.

Wer sich wundert, warum bei Istockphoto die Zahl so niedrig ist, der muss wissen, daß es hier ein Upload Limit pro Woche gibt (bei mir sind es mittlerweile 24 Bilder) und zusätzlich ist Istockphoto sehr kritisch bei der Verschlagwortung und bei Freistellern, so daß ich hier leider öfter mal nacharbeiten mußte. Ärgerlich ist, daß diese nachgearbeiteten Bilder  immer auch gleich das Upload Limit reduzieren.

Umsatzzahlen 2. Jahr Microstock

Bevor es an die Umsatzzahlen geht möchte ich noch ein paar negative Effekte erwähnen, die sich auf meine Einnahmen bei den Microstock Bildagenturen ausgewirkt haben.

  1. Provisionskürzung bei Istockphoto von 20% auf 16%
  2. Einstellung meiner Bildlieferungen an Istockphoto von September 2010 – Dezember 2010 (meine persönliche Protestaktion auf die Umstellung des Honorarsystems)
  3. Provisionskürzung Fotolia von 32% auf 25% !
Vergleich 1. Jahr und 2. Jahr Microstock Fotografie
Agenturen
Umsatz
1. Jahr
Umsatz
2. Jahr
Steigerung
in %
Fotolia 883 € 2.637 € 298 %
Shutterstock 998 € 1.993 € 199%
Istockphoto 523 € 2.000 € 382 %
Dreamstime 263 € 565 € 214 %
Gesamt: 2.667 € 7.195 € 269 %


Wie man sehen kann, ist der Umsatz überproportional zur Bildanzahl gestiegen.  D.h., daß meine gezielter produzierten Bilder nun auch mehr Aufmerksamkeit bei den Bildkäufern erhalten und sich besser verkaufen als ein Großteil der Bilder des 1. Jahres.

Erreichte Meilensteine

  • Fotolia: Silber Stufe (1.000-9.999 Downloads), Gesamtranking 1.350, bestes Wochenranking 233
  • Istockphoto: Silber Canister Level (2.500 – 10.000 Downloads)
  • Shutterstock: Stufe 3, d.h. ich erhalte pro regulärerem Download nun 0,36 US-$ Cent anstatt 0,33 US-$ Cent. Diese Stufe erreicht man, wenn der Gesamterlös zwischen 3.000-10.000 US-$ liegt.

Wie ist es Euch im 2. Jahr Micrsostock ergangen? Konntet Ihr Euch steigern?

Allen, die Lust bekommen haben in die Microstock Fotografie einzusteigen und mit  eigenen Bildern Geld zu verdienen, empfehlen ich folgende Bildagenturen:

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Fotoshooting mit Robert

Vor einigen Wochen hatte ich ein sehr angenehmes Shooting mit einem neuen Model. Es handelte sich dabei um ein Testshooting, das ich immer mit neuen Models durchführe. Das gibt dem Model und mir die Gelegenheit sich kennen zu lernen.  Erst danach kommen dann weitere und längere Shootings. Ein Testshooting dauert bei mir maximal 3 Stunden.

Danach weiß man, ob die Chemie zwischen dem Model und dem Fotografen stimmt und wie gut das Model Anweisungen umsetzen kann.

Hier nun ein kleiner Auszug des Shootings.

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Shutterstock Darkroom- Ein kurzer Blick auf den Content Editor Beta und Galery View Beta

Ich komme viel zu selten dazu, aber nun möchte ich kurz zwei Betaversionen auf Shutterstock vorstellen, die eine Verbesserung für die Zukunft versprechen

Einige von Euch, die bei Shutterstock Bilder einliefern,  werden es vielleicht bereits gesehen. Auf der Startseite für Kontributoren ist ein kleiner interessanter Link versteckt, der sich “Shutterstock Darkroom” nenn. Es handelt sich dabei um einen speziellen Bereich, auf denen Entwicklungen und Neuerungen von Shutterstock getestet werden können. Im Moment sind dort zwei Betaversionen von “Content Editor” und “Gallery View” zu sehen und können getestet werden.

Content Editor Beta

Beim Content Editor handelt es sich um eine verbesserte Version des bestehenden Editors, der das Verschlagworten und Zuweisen von Kategorien und Modelfreigaben erleichtern soll.

Damit ist es nun kein Problem, einzelne Bilder aus einem Upload zu verschlagworten und zur Prüfung freizugeben. In der aktuellen Editor Version kann man nur alle oder kein Bild bearbeiten. Insofern finde ich es eine deutliche
Verbesserung gegenüber dem aktuellen Content Editor.

Screenshot Shutterstock Content Editor Beta

Gallery View Beta

Bei “Gallery View” handelt es sich um eine verbesserte tabellarische Ansicht der eigenen Bilder, die man nach Umsatz, Downloads oder Upload Datum sortieren kann. Meiner Meinung nach in Schritt in die richtige Richtung, mit viel Verbesserungspotential.

Screenshot Galery View Beta von Shutterstock

Was haltet Ihr von den beiden Beta Versionen?

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Aktueller Anlass – Verletzung der Lizenzvereinbarung eines Bildkäufers – Teil 1

Aus aktuellem Anlass schildere ich Euch kurz, in welcher Situation ich mich gerade befinde.

Eines meiner Models machte mich vor kurzem darauf aufmerksam, daß ein Bild, welches ich von Ihr gemacht hatte und über verschiedene Bildagenturen vertreibe, in einem Werbespot im Fernsehen zu sehen ist.

Nun, grundsätzlich könnte man denken: “super, ein Bild von mir im Fernsehen.” Leider ist der Kontext in dem es gezeigt wird, alles andere als seriös und verstößt eindeutig gegen die Lizenzvereinbarung der Bildagenturen. Der Kopf meines Models wurde auf einen anderen Körper gesteckt und das ganze wird auf einem SMS-Sex-Test Werbespot gezeigt.

Alle Agenturen mit denen ich zusammenarbeite, haben in Ihren Vertragsbedingungen einen Passus, der sinngemäß folgendes vorschreibt:”… die abgebildete(n) Person(en) darf in keinem negativen Zusammenhang dargestellt werden ..”

Dazu gibt es dann, wie bei Fotolia folgende Beispiele was das sein kann:

  • Pornografie
  • Zigaretten- und Tabakwerbung
  • Herrenclubs, Nacktbars und Escort-Services, erotische Partnervermittlungen oder ähnliche Dienstleistungen
  • Politische Unterstützung
  • Diffamierende, unrechtliche, beleidigende oder moralisch anstößigen Verwendungsarten

Mittlerweile habe ich den Urheber des Spots recherchiert und mit der betroffenen Bildagentur Kontakt aufgenommen. In den nächsten Tagen sollte das Vorgehen abgestimmt sein und weitere Schritte beschlossen.

Im Teil 2, werde ich Euch dann über den Ausgang dieses dubiosen Falles berichten.

Gibt es jemanden unter Euch, der einen ähnlichen Fall bereits durchgemacht hat? Wenn ja, dann gebt doch einen kurzen Kommentar dazu ab.

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Istockphoto – nach Analyse der Umsätze 2010 starte ich wieder Uploads

Wie sich vielleicht der ein oder andere daran erinnern kann, habe ich im September damit begonnen Istockphoto nicht mehr mit Bildern zu beliefern. Ich habe das auch auf anderen Blogs und Foren kundgetan, in der Hoffnung, daß sich viele Fotografen meinem Beispiel anschließen und ein deutliches Zeichen an Istockphoto damit senden.

Offensichtlich waren es zu wenige Fotografen die Istockphoto den Rücken gekehrt haben, da Istockphoto das Vorhaben fast unverändert zum 1.1.2011 durchgezogen hat. In meinem Fall fiel die Provision von 20% auf 16%, also ein Umsatzeinbruch von 20% !

Als BWL’er habe ich mir die Zahlen meiner Bildagenturen für letztes Jahr angeschaut und ausgewertet. Was mich doch sehr überrascht hat war die Tatsache, daß Istockphoto meine zweitstärkste Agentur war, obwohl ich hier die wenigsten Bilder habe und ab September 2010 auch kein einziges Bild mehr hochgeladen habe.

Es sind im Moment gerade mal 467 Bilder bei Istockphoto online. Bei Fotolia bzw. Shutterstock habe ich mind. 1.450 Bilder und trotzdem mache ich mehr Umsatz mit Istockphoto als mit Shutterstock.

Aufgrund dieser Zahlen habe ich mich deshalb entschlossen, ab Februar 2011 wieder Bilder an Istockphoto einzuliefern. Auch vor dem Hintergrund, daß nun auch Fotolia die Provisionen gekürzt hat. Ich befürchte, daß dies noch weitere Kreise ziehen wird.

Wie sehen Eure Zahlen für 2010 aus und wer beliefert Istockphoto noch bzw. wieder?

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Shutterstock Meilenstein 0,36 Cent pro Download erreicht

Ich komme erst jetzt dazu, meine kürzlich erreichten Meilensteine Euch mitzuteilen. Ich habe es im Dezember geschafft bei Shutterstock nun 0,36 $ für jeden Aboverkauf zu erhalten. D.h. ich habe mehr als 3.000 $ Umsatz mit Shutterstock insgesamt erzielt. Natürlich ist das nicht die Welt, das weiß ich auch, aber zumindest schafft es nicht jeder , der die Stockfotografie wie ich nebenberuflich betreibt, innerhalb von 1,5 Jahren diese Grenze zu überschreiten.

Ich erhalte nun für Standard-Abo Downloads 0,36 $ anstatt 0,33 $ (fast 10% Steigerung) und für die on-demand Downloads gibts nun 1,17 $ anstatt 1,07 $ bzw. 2,70 $ anstatt 2,48 $.

Die nächste Stufe wird etwas dauern, da man hierfür einen Umsatz von 10.000 $ Dollar erreichen muss. Dann gibt es 0,38 $ für jeden Abo Download.

Eine genaue Übersicht über die einzelnen Umsatzstufen bei Shutterstock findet Ihr hier:   Bildagentur Shutterstock

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Neuigkeiten aus der Bildbranche

Hallo Fotofreunde,

zuerst möchte ich Euch allen ein gutes neues Jahr wünschen.

ich selbst war jetzt ganze 2 Wochen im Urlaub und habe mich – hoffentlich – gut erholt, so daß ich bald wieder Fotoshootings durchführen kann.

Jetzt aber kurz ein paar Neuigkeiten, die teilweise noch aus dem alten Jahr stammen.

  • Istockphoto akzeptiert nun auch journalistische bzw. redaktionelle Bilder. D.h. ab sofort könnt Ihr dort Aufnahmen einstellen, für die Ihr kein Model-Release oder Property-Release vorweisen könnt. Diese Bilder dürfen dann aber vom Bildkäufer auch nur für journalistische Zwecke verwendet werden. Das schränkt den Käuferkreis ein, aber versuchen kann man es ja in jedem Fall.
  • Die Bildagentur Polylooks hat zum 31.12.2010 die Pforten geschlossen. Ich war dort angemeldet, allerdings waren die Verkäufe nur mäßig, so daß ich nicht unbedingt traurig über das Ende dieser Bildagentur bin. Fotolia hat sich offensichtlich gut mit Polylooks arrangiert, denn bei Eingabe der Adresse: www.Polylooks.de kommt Ihr auf eine spezielle Fotolia Seite, auf der Ihr als Polylooks Fotograf Euch gleich bei Fotolia registrieren könnt.
  • Die Bildagentur Zoonar möchte mit weiteren Bildagenturen zusammenarbeiten und erhöht das Honorar für Verkäufer über Partneragenturen auf 60%.
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Fotoshooting mit Jana

Eines meiner ältesten und zuverlässigsten Models ist Jana. Ich habe Sie über die Modelkartei kennengelernt und fotografiere sehr gerne mit Ihr. Diese Fotos sind schon letztes Jahr entstanden, aber ich habe erst jetzt angefangen diese Bilder zu den Agenturen hochzuladen.

Das Shooting ist wie gewohnt gut und unkompliziert verlaufen und es sind ein paar schöne Bilder dabei entstanden. Nachfolgend ein paar Bilder die bei dem Shooting mit Ihr entstanden sind:

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Neue Contributor Page von Shutterstock

Seit 11.11.2010 bietet Shutterstock eine überarbeitete Homepage  für Bildlieferanten. Gleich auf der Startseite für die Bildlieferanten erhält man man nun einen Schnellüberblick über folgende Informationen :

Neue Homepage für Bildlieferanten bei Shutterstock (durch Klick auf das Bild erhaltet Ihr eine große Version des Schreenshots)

  • Downloads im aktuellen Monat
  • Umsatz im aktuellen Monat
  • Anzahl der Bilder die upgeloadet wurden (incl. Vorschaubilder)
  • Anzahl der Bilder die gerade in der Überprüfung sind (incl. einiger Vorschaubilder)
  • Anzahl der aktiven Bilder
  • Umsatz für verschiedene Zeiträume (Auswahl aus 2 Jahre, 1 Jahr, letzten 6 Monate, letzten 3 Monate)
  • Umsatz durch neue Bilder für verschiedene Zeiträume ( Auswahl aus 2 Jahre, 1 Jahr, letzten 6 Monate, letzten 3 Monate)
  • Ansicht der letzten Downloads mit Information auf der Weltkarte, wo der Kunde sitzt, der dieses Bild heruntergeladen hat.

Generell finde ich es einen guten Schritt in die richtige Richtung, denn gerade Shutterstock hat relativ wenig Informationen bisher angeboten. Das Highlight ist aus meiner Sicht die Weltkarte, auf der man sehen kann, welche Bilder von welchem Ort aus heruntergeladen worden ist.  Nun kann ich also sehen, von welchen Orten der Welt meine Bilder gekauft werden.

Diese Information habe ich bisher noch bei keiner Agentur gefunden und ich hoffe, daß Shutterstock in Zukunft noch weitere zusätzliche Informationen integrieren wird.


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